Die Geschichte der Firma Diefenbach

Im Jahre 1876 baute Wilhelm Diefenbach eine Bauschreinerei mit Kistenfabrik, die er schon 3 Jahre später erweitern und 1883 auf Dampf betrieb umstellen konnte. Durch ein Großfeuer wurde der Betrieb im Jahre 1892 vernichtet, von Wilhelm Diefenbach jedoch wieder aufgebaut. 1905 wurde die Firma durch einen Großbrand erneut vollständig zerstört. 1905 errichtete Wilhelm Diefenbach ein nach damaligen Begriffen modernes Fabrikgebäude an der Rosenkamper Straße, dem heutigen Standort der Firma. 1919 übergab Wilhelm den Betrieb an seine beiden Söhne Richard und Georg, die das Unternehmen trotz eines verheerenden Feuers im Jahre 1920 und trotz der wirtschaftlichen Flaute in den 30er Jahren kontinuierlich weiterentwickelten. Im zweiten Weltkrieg war die Fabrik nur teilweise beschädigt worden, so dass die Fertigung von Kisten gleich nach Kriegsende wieder aufgenommen werden konnte. In den 50er Jahren wurde die Rundholzsägerei eingestellt, dafür begann 1958 die „Wilhelm Diefenbach Söhne" mit der Produktion von Särgen. Nach dem Ableben von Georg Diefenbach sen. übernahmen dessen Söhne Georg und Franz 1960 den Betrieb. Die Herstellung von Särgen wurde zielstrebig forciert und so wurde im Januar 1964 in Keskastel im französischen Elsass eine weitere Fabrik, die „Diefenbach Freres" gegründet. Das Werk liegt verkehrsmäßig gut angebunden an die grossen regionalen Zentren Strasbourg, Metz, Nancy und Mulhouse. Mit der Qualität seiner Produkte und seinem umfassenden Service konnte sich Diefenbach Freres schnell auf dem französischen Markt etablieren.

Neue Entwicklungen

Im Jahre 1971 fügte Franz Joseph Diefenbach dem Unternehmen eine neue Sparte hinzu. Die Herstellung von Verpackungen aus Schwerwellpappe, wurde schnell zu einer eigenen, spezialisierten Abteilung des holzverarbeitenden Sektors. Auch dieser neue Betriebszweig hatte in kurzer Zeit große Erfolge zu verzeichnen. So entstanden am Rosenkamp neben einem neuen Bürogebäude auch diverse Werkswohnungen. Die Lagerkapazität mußte erweitert werden und so wurde 1989 auch am Fallerslebenweg eine große Halle zum Ausbau der eigenen Produktion und zur Unterbringung des Fuhrparks errichtet. Neben Särgen, Kisten und Paletten, wurden zahlreiche Sonderanfertigungen aus Wellpappe auf den Markt gebracht. In den 70er und 80er Jahren wurde die Produktpalette ständig erweitert und sich wandelnden Bedürfnissender Kunden angepasst. Zur Eigenfertigung gesellte sich ergänzend der Handel mit branchenüblichen Artikeln. Auf der Suche nach neuen Marktchancen erwarben 1991 Franz Joseph und Friedrich Wilhelm Diefenbach (Geschäftsleitung seit1973), einen Betrieb in Thüringen. Dieser wurde völlig neu organisiert und auf die Produktion von Särgen und Hobelbänken umgestellt. Besondere Erfolge zeigten sich beim Export von Hobelbänken in die USA. Die 1994 dort gegründete „Diefenbach Benches" erlangte schnell einen guten Namen und sicherte sich wichtige Marktanteile. Mit Michael Diefenbach, dem Sohn von Friedrich Wilhelm Diefenbach und mit Jutta Diefenbach-Collings, der Tochter von Franz Joseph Diefenbach übernahm im Jahre 2001 die fünfte Generation die Geschäftsführung. Eine neue Unternehmensstrategie wurde erarbeitet und die operativ seit jeher getrennten Geschäftsbereiche Särge und Verpackungen wurden im Rahmen einer Neuordnung auch rechtlich komplett getrennt. So wurden im Sommer 2004 der Sargbereich Solingen sowie das Thüringer Werk „an den anderen Familienstamm" veräußert; Michael Diefenbach schied aus der Firma aus. Im Sommer 2004 hat sich das Solinger Unternehmen unter der Leitung von Jutta Diefenbach-Collings, zur Verdeutlichung des eigentlichen Schwerpunktes, umbenannt in Diefenbach Verpackungen GmbH. Denn das entspricht genau dem, was wir traditionell am besten machen: Verpackungen aller Art. 2006 entstand am Fallerslebenweg eine weitere Halle zur Deckung des wachsenden Platzbedarf durch die stetige Nachfrage unserer Kunden nach Einlagerungen und Just-intime-Lieferungen. In den folgenden Jahren wurde der Produktionsstandort in Solingen systematisch ausgebaut. Neben modernsten Maschinen zur Verarbeitung von 1-, 2- und 3- welliger Wellpappe, wurde im Sommer 2012 eine CNC-gesteuerte Konturschneidemaschine angeschafft. Als ideale Ergänzung zu den herkömmlichen Verpakkungen aus Holz und Wellpappe, gründete Diefenbach eine komplett neue Abteilung zur Verarbeitung von PE-Schaum und Styropor. Hier können die Wünsche unserer Kunden nach individuellen, sicheren Verpackungslösungen schnell und unkompliziert umgesetzt werden. Denn Kombinationsverpackungen aus Holz, Wellpappe und PESchaum bieten den idealen Schutz für hochwertige und empfindliche Waren. Auch Traditionsunternehmen müssen sich ständig weiterentwickeln. Um fit für die Zukunft zu werden, ließ sich Diefenbach daher nicht nurnach Ökoprofit und ISPM 15 zertifizieren, sondern investierte im Rahmen eines von der EU geförderten Projektes auch massiv in die Bereiche Lager, Logistik und EDV. Keine Tradition ohne Innovation!
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